Die Magnetkerne mit unterschiedlichen Formen haben ihre eigenen Eigenschaften
01. Juni 2021|
Anzeigen:1446Ferritkerne gibt es in vielen verschiedenen Formen und diese Kerne haben ihre eigenen Eigenschaften, die für die Herstellung verschiedener magnetischer Elemente geeignet sind.
1. Magnetringkern. Der Magnetkreis des Magnetrings ist geschlossen, sodass die Leistung des Ferrits voll zur Geltung kommt. Insbesondere bei Ferritmaterialien mit hoher Permeabilität führt bereits ein kleiner Luftspalt zu einer deutlichen Verringerung der Permeabilität. Magnetringe werden hauptsächlich in Impulstransformatoren, Magnetverstärkern, Entstörspulen (Gleichtaktinduktivität) und anderen Anwendungen eingesetzt.
2. E-Kern. E-Kerne lassen sich leicht wickeln und installieren. Das Gerüst des E-Kerns ist vertikal und horizontal. Das vertikale Skelett nimmt nur einen kleinen Bereich der Leiterplatte ein, ist aber sehr hoch, während das horizontale Skelett das Gegenteil ist. E-Kerne sind eine gängige Kernform. EE-Kerne und EI-Kerne haben die gleiche Form, Größe und das gleiche Skelett. Sie unterscheiden sich lediglich in der Streufeldverteilung, was für die Herstellung von Schalttransformatoren geeignet ist.
3. EC-Kern. Der EC-Kern hat eine größere Fensterfläche (im Vergleich zum Tankkern) und verfügt über einen Luftkanal, der die Wärmeableitung begünstigt. Der Umfang der kreisförmigen Mittelsäule ist bei gleicher Fläche 11 % kleiner als der der quadratischen Mittelsäule, was den Kupferverlust reduziert. Zudem ist die kreisförmige Wicklung praktischer als die quadratische.
4. PQ-Kern. PQ-Kerne sind hauptsächlich für Schaltnetzteile konzipiert, da sie eine hohe Induktivität und einen großen Drahtmantelbereich bei geringem Kernvolumen ermöglichen. Dadurch kann der Kern bei sehr geringer Höhe und geringem Volumen hohe Leistungen abgeben. Das PQ-Kerndesign optimiert das Verhältnis zwischen Kernvolumen, Oberfläche und Wicklungsfläche. Dieses effektive Design vereinheitlicht zudem den Querschnitt des Magnetkreises, sodass die Kernstruktur weniger Hotspots aufweist als andere Kernstrukturen.
5. EP-Kern. Die kreisförmige, zentrale Säulenstruktur des EP-Kerns umhüllt die Wicklung vollständig mit Ausnahme des Endes, das die Leiterplatte berührt, und bietet eine sehr gute Abschirmung. Diese einzigartige Form reduziert den Effekt des Luftspalts, der durch die Kontaktfläche entsteht, wenn zwei Kerne zusammengebaut werden, und sorgt für ein größeres Volumen und eine bessere Raumausnutzung.



